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Mein Blog
Lebensmittengeschichten über große und kleine Begegnungen mit Menschen und Themen aus ihrem Alltag
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Perspektivwechsel aus der Kaffeetasse: Was wirklich zählt
Manchmal reicht ein Schluck Kaffee aus der richtigen Tasse, um die Welt mit anderen Augen zu sehen. Auf meiner Tasse ist heute Snoopy zu sehen – als „First Beagle on the Moon“. Ein kleiner Hund in einem großen Raumanzug, der uns daran erinnert, dass Träume keine Grenzen kennen. Doch hinter diesem Bild steckt mehr als nur Comic-Nostalgie. Es ist eine Einladung zum „Overview-Effekt“ . Der Blick von ganz oben Astronauten berichten immer wieder von diesem Moment: Wenn sie die Er
Uta Lewien-Schmidt
vor 1 Tag2 Min. Lesezeit


Zwischen App-Zwang und Abstellgleis: Warum die Wirtschaftspolitik 2026 an der Lebensrealität der Senioren vorbeigeht
Der aktuelle Jahreswirtschaftsbericht 2026 liest sich wie eine Erfolgsgeschichte der Effizienz: Das Rentenniveau ist bei 48 % stabilisiert, die „Aktivrente“ soll den Fachkräftemangel lindern, und die Digitalisierung verspricht den großen Befreiungsschlag gegen die Bürokratie. Doch wer einen Blick in den zeitgleich erschienenen Neunten Altenbericht wirft, merkt schnell: Zwischen der glänzenden Berliner Zahlenwelt und dem Alltag von Millionen Senioren klafft eine Lücke, die im
Uta Lewien-Schmidt
2. Feb.3 Min. Lesezeit


Die Sprache der Verlorenen: Warum Einsamkeit bissig macht
Manchmal sind die Hunde, die die Welt anknurren, nicht voller Hass. Sie warten nur darauf, dass jemand ihre Sprache spricht. Ich habe diesen Satz oft gehört. Er soll uns Geduld mit Tieren lehren. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger sehe ich den Hund vor mir. Ich sehe Menschen. Ich sehe den Kollegen, der nur noch zynische Kommentare abgibt. Ich sehe den Nachbarn, der wegen Kleinigkeiten explodiert. Ich sehe Menschen, von denen wir sagen, sie seien „schwierig“ g
Uta Lewien-Schmidt
22. Jan.2 Min. Lesezeit


Das zweite Leben: Wie Häuser sich neu erfinden
Es gibt Zeiten im Leben eines Hauses, da hält es den Atem an. Die Kinder sind ausgezogen, die Türen der oberen Stockwerke bleiben oft wochenlang geschlossen, der Staub tanzt im Licht der leeren Zimmer. Von außen sieht man nur die vertraute Fassade, vielleicht etwas Patina, die von vergangenen Jahrzehnten zeugt. Doch im Inneren herrscht Stille. In dieser Stille schlummert ein gewaltiges Potenzial. Ein Potenzial, das wir dringend brauchen. Der unsichtbare Riese in unseren
Uta Lewien-Schmidt
20. Jan.4 Min. Lesezeit


Wenn Spatzen mehr Glück haben als wir: Ein nachdenklicher Samstagsgruß
Ein kleiner, freundlicher Gruß zum Samstag an euch alle. Der Blick in den Garten heute Morgen schenkt eigentlich reine Freude: Die ersten Schneeglöckchen brechen tapfer durch das dunkle Laub und kündigen das Ende des Winters an. Und oben auf dem Dach? Da herrscht bei leichtem Sonnenschein schon reges Treiben. Unsere Gartenvögel sind – gefühlt mit dem Immobilienmakler im Schlepptau – bereits fleißig auf Wohnungssuche in unserer Hecke. Sie inspizieren, diskutieren und sichern
Uta Lewien-Schmidt
17. Jan.2 Min. Lesezeit


Ein Hoch auf das "Manchmal" – Warum Ungewissheit im Alter kostbar wird
Es ist Abend. Draußen ist es dunkel, drinnen still. In solchen Momenten, wenn der Fernseher aus bleibt und das Buch noch auf dem Tisch liegt, fängt man an zu denken. Heute blieb ich an einem Wort hängen. Einem Wort, das uns Babyboomer vielleicht mehr begleitet, als wir zugeben: "Manchmal" . Als wir jung waren, in den wilden 70ern oder den karriereorientierten 80ern, wollten wir oft das " Immer ". Wir wollten Sicherheit, wir wollten, dass die Liebe ewig hält, der Job sicher i
Uta Lewien-Schmidt
16. Jan.2 Min. Lesezeit


Nach der Schlacht: Warum wir die unermüdliche Neugier von Kindern für eine menschlichere Demokratie brauchen
Manchmal gewinnt man eine Schlacht, und die Freude über den Erfolg ist groß. Doch auch Stunden nach dem Ende der Diskussion spürt man noch das Echo der Auseinandersetzung. So geht es mir nach der intensiven Debatte von gestern Abend. Es wurden Lösungen gefunden, aber eine Frage lässt mich nicht los: Warum muss es so wehtun? Je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir, dass wir eine grundlegende Fähigkeit verlernt haben – eine Fähigkeit, die der Schlüssel zur Gewaltf
Uta Lewien-Schmidt
18. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Die Wiederentdeckung der Neugier: Warum wir aufhören zu fragen und wie wir das verändern können!
Wir alle kennen das Bild: Ein Kleinkind, das seine Eltern mit einer Flut von "Warum?", "Wieso?" und "Und dann?" in den Wahnsinn treibt. Für Kinder ist die Frage das mächtigste Werkzeug der Welt. Sie fragen, weil sie nichts wissen und alles verstehen müssen. Doch irgendwann verstummen wir. Die unendliche Kette der Fragen reißt ab, und wir finden uns im Erwachsenenleben wieder, oft in einem Zustand scheinbarer Gewissheit. Was ist passiert? Haben wir wirklich alle Antworten ge
Uta Lewien-Schmidt
16. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Der Tanz der Kraniche
Wie wir den Wandel gestalten und gemeinsam fliegen lernen Heute Morgen habe ich sie gesehen...als ich im Garten mit meiner kleinen Hundedame stand... Der Herbst malt die Welt in warmen Farben, und ein Blick gen Himmel offenbart ein uraltes Ritual: Die Kraniche ziehen. Majestätisch und zielstrebig formieren sie sich zu langen Ketten und V-Formationen, um sich auf ihre Reise zu begeben. Ihr Abflug ist ein Sinnbild für Veränderung, für das Loslassen des Alten und die Ausrichtung
Uta Lewien-Schmidt
19. Okt. 20253 Min. Lesezeit
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